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Neuraltherapie

Was ist Neuraltherapie?
Neuraltherapie ist eine alternative Therapieform und alleine oder in Kombination mit anderen Behandlungsmöglichkeiten einsetzbar. Ziel ist es, gestörte Funktionen wieder herzustellen und zu normalisieren. Insbesondere sollen chronische belastende, übergeordnete Faktoren (Störfelder) ausgeschaltet werden.

Wie wirkt Neuraltherapie?
Ist der Organismus gesund, so reagiert er automatisch richtig, liegen Störungen vor, kommt es zu überschießenden oder trägen Reaktionen. Das komplizierte Regulationssystem des Organismus hat die Aufgabe, sich in möglichst kurzer Zeit und mit geringstem Energieaufwand äußeren oder inneren Veränderungen anzupassen.
Eine störungsfreie Vernetzung aller Organe, Muskeln, Nerven, Bindegewebe und der Haut ist die Vorraussetzung für alle Vorgänge. Ist diese Vernetzung gestört und der Organismus nicht mehr in der Lage die verschiedenen Funktionen aufeinander abzustimmen, treten Symptome (z.B. Schmerzen) auf, die von der eigentlichen Ursache weit entfernt liegen können. Meist führt nicht nur eine einzige sondern mehrere Ursachen zur Entstehung einer Krankheit.
Die zeitweilige Ausschaltung dieser Faktoren durch gezielte Verabreichung kleiner Mengen eines örtlichen Betäubungsmittels kann zur Normalisierung oder Verbesserung führen.
Spontane Symptomauslöschung bzw. anhaltende Besserung kennzeichnen diese sanfte Therapieform.

Einsatzgebiete der Neuraltherapie
Die Neuraltherapie kann überall dort eingesetzt werden, wo Funktionen gestört aber nicht zerstört sind. Sowohl bei akuten Beschwerden als auch bei der Behandlung chronischer Schmerzzustände können neuraltherapeutische Techniken auch zur Unterstützung der medikamentösen Therapie verwendet werden.
Bei der Behandlung chronisch kranker Tiere ist sie zum Teil der medikamentösen Therapie überlegen. Dabei ergeben sich neben der Verbesserung eigenregulatorischer Vorgänge, eine Senkung des Medikamentenverbrauches sowie deren Nebenwirkungen.

Stütz und Bewegungsapparat (z.B. Prellungen, Bandscheibenvorfall, Reparationsstörungen, Arthritis, Arthrose)
Beckenorgane (z.B. Harnträufeln, Blasenentzündung, Geburtserleichterung, Impotenz, Prostataerkrankungen, Scheinträchtigkeit)
Bauchorgane (z.B. Magen-, Darmentzündungen, Durchfall, Verstopfung)
Brustorgane (z.B. Asthma bronchiale, Rhythmusstörungen)

Wo liegen die Grenzen der Neuraltherapie?
erblich bedingte Erkrankungen
Psychosomatische Erkrankungen
Nicht heilbare Schäden

Wann darf Neuraltherapie nicht eingesetzt werden?
Allergie gegen das lokale Betäubungsmittel,
Unverträglichkeitsreaktionen durch Konservierungsmittel
Schwere Infektionskrankheiten und Erkrankungen des Immunsystems,
Tumorleiden
bei hochgradig bakteriell infizierter Haut (Infektionsgefahr für tiefer liegende Gewebe)
 
         
       
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