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Verhalten und Erziehung
Entwicklungsphasen
des Hundes
Prägungsphase (4.-7. Lebenswoche): nur in diesem Lebensabschnitt
prägt sich der Hund Artgenossen und Objekte ein. Was hier versäumt
wird, kann schwer wieder gut gemacht werden. Kontakt mit Menschen
in dieser Phase ist unbedingt notwendig, ansonsten kann das Sozialverhalten
des Hundes später gestört sein.
Sozialisierungsphase
(8.-12. Lebenswoche): der Welpe wird vom Rüden bzw. Menschen
erzogen. Er lernt durch Spielen. In dieser Phase ist es wichtig,
dass der Besitzer dem Welpen nicht alles durchgehen läßt,
er sollte vielmehr genaue Vorstellungen über die Erziehung
des Hundes haben. Hier kann die enorme Lernfähigkeit der Welpen
ausgenutzt werden. Zum Beispiel sollte man nicht zulassen, dass
der Welpe Personen anspringt.
Rangordnungsphase
(13.-16.Lebenswoche): der Hund nimmt seine Stellung in der Rangordnung
ein. Der Rudelführer Mensch wird auf seine Führungsqualitäten
geprüft.
Rudelordnungsphase
(5.- 6. Lebensmonat): Ausflüge sind gefordert
Pubertätsphase
(7. Lebensmonat): Frühlingserwachen. Der Rüde hebt erstmalig
sein Bein, die Hündin hat die erste Läufigkeit, Konkurrentinnen
werden weggebissen.
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Wie
erzieht man seinen Hund?
Auch Hund lernt am besten am Erfolg, d.h. bei gewünschtem
Verhalten sollte der Hund belohnt werden. Wichtig ist, dass
sich der Besitzer im Klaren ist, wie er seinen Hund erzogen
haben möchte, damit keine Widersprüche auftreten.
Sowohl für Belohnung als auch für Bestrafung ist
es wichtig, dass diese unmittelbar an das erwünschte
bzw. unerwünschte Verhalten angeschlossen werden. Der
Welpe muss den Zusammenhang erkennen können. Doch auch
hier gilt Belohnen vor Bestrafen. Doch mit Bestrafen ist hier
keinesfalls eine körperliche Züchtigung gemeint,
sondern lautes Ansprechen, Geräusche etc..
Zuerst sind Leckerbissen die geeignetste Belohnung (sozusagen
durch den Magen). Gleichzeitig soll auch immer eine verbale
Belohnung erfolgen, z.B. "brav". Diese wird dann
immer mehr als alleinige Belohnung akzeptiert. Körperkontakt
zum Frauerl bzw. Herrl hat auch sehr stark belohnenden Charakter.
Für Unerfahrene ist die Unterstützung durch einen
Profi in der Hundeschule besonders ratsam. Nicht selten lernt
das Frauerl/Herrl mehr als der Hund, denn viele Mißverständnisse
in der Kommunikation mit dem Tier sind nicht durch den Hund
bedingt, sondern sind auf ein Fehlverhalten des Besitzers
zurückzuführen. Der Betreuer in der Hundeschule
ist einen wichtiger Verhaltenspiegel.
Nicht zuletzt stellt eine gute Erziehung einen wichtigen Schritt
dar, Unfälle bzw. eine Gefährdung der Umwelt durch
falsches Verhalten des Hundes zu verhindern.
Leider immer wieder aktuell ist die Aggression von Hunden
gegenüber Kindern.
Bedenken
Sie folgende mögliche Ursachen:
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Eifersucht
des Tieres bei Familienzuwachs |
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Kein
Kontakt zu Kindern in der Prägungs- bzw. Sozialisierungsphase |
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Grobheiten
von Kindern gegenüber dem Hund |
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Panikartiges
Davonlaufen löst beim Hund Beutefangverhalten aus |
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