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Zähne und Zahnfleisch

Zahnbelag (Plaque):
Ist ein gelblich aussehender Überzug über die Zahnoberfläche.
Regelmäßiges Zähneputzen und Füttern von speziell
für diesen Zweck entwickelten Kauknochen und Futtermitteln
beugt der Plaquebildung vor. Zum Zähneputzen sind eigens für
Hunde hergestellte Zahnbürsten und Zahncremes erhältlich.
Zahnstein:
Die häufigste Zahnerkrankung von Hund und Katze. Diese geht
aus Zahnbelag hervor und entsteht durch Einlagerung von Salzen aus
dem Speichel in den Zahnbelag. Durch den Zahnstein wird das Zahnfleisch
gereizt und entzündet sich. Infolge weicht das Zahnfleisch
immer weiter zurück und der Zahnstein lagert sich immer tiefer
zwischen Kiefer und Zahnwurzel ein, bis durch Lockerung des Zahnhalteapparates
der Zahn ausfällt. Dem Besitzer fällt meist der üble
Mundgeruch, der mit dieser Erkrankung einhergeht, auf.
Um irreversible Schäden zu vermeiden, sollte der Zahnstein
mindestens einmal jährlich entfernt werden.
Karies:
Dieser hat durch die vom Menschen unterschiedliche anatomische Beißfläche
bei Hunden und Katzen eine untergeordnete Bedeutung. Die Therapie
besteht im Beseitigen des Herdes bis in den gesunden Bereich und
Versorgung des Defektes mit einer Plombe.
persistierende
Milchzähne:
Sie treten besonders häufig bei Kleinhunderassen auf. Normalerweise
werden beim Hund die Milchzähne in einem Alter von 4-7 Monaten
durch die Bleibenden ersetzt. Der Bleibende schiebt den Milchzahn
weg. Geschieht dies nicht, so stehen manche Zähne in doppelter
Ausgabe im Kiefer. Dieses haifischartige Gebiß ist aber kein
Vorteil, denn Zahnfehlstellungen und Entzündungen durch Ansammlung
von Futterresten zwischen den Zähnen sind die Folge. Solche
Zähne müssen gezogen werden.
Zahnfehlstellungen:
Diese können bis zu einem Alter von 10 Monaten durch Regulierungen
behandelt werden.
Zahnbrüche:
Solche Defekte sollten so rasch als möglich zur Behandlung
gebracht werden. Ist die Zahnfraktur erst vor kurzem passiert, sieht
man eine frische Blutung aus der Zahnhöhle. Wenn sie älter
wird, verfärbt sich der Punkt schwarz. Plomben, Kronen, Wurzelbehandlung
etc. stellen die geeigneten Behandlungsmöglichkeiten dar.
Wurzelspitzenabszeß:
Manchmal tritt unter dem Auge eine Schwellung auf, aus der sich
nach Aufbrechen Eiter aus einem Fistelkanal ergießt. Die Ursache
ist sehr häufig ein Wurzelspitzenabszeß des Reißzahnes.
Eine Wurzelbehandlung ist nötig.
Kieferbrüche,
Kieferknochenerkrankungen:
Derartige Erkrankungen werden chirurgisch behandelt.
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