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Entwurmung

Warum entwurme ich meine Katze?
Regelmäßige Entwurmung ist eine hygienische Pflicht, um die Katze als auch den Menschen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

Infektionswege von Würmern
Saugwelpen werden bereits über die Muttermilch mit Spulwürmern infiziert. Die vorwiegende Übertragung erfolgt durch die Ausscheidung von Wurmeiern mit dem Kot, die sich in der Umgebung zu infektionsfähigen Larven entwickeln. Diese gelangen dann über die Maulhöhle in den Magen-Darmtrakt unserer Haustiere.
Larven von Hakenwürmern sind sogar in der Lage die gesunde Haut der Katze zu durchdringen.
Bandwürmer hingegen geben einzelne Glieder ab, die im eingetrockneten Zustand einem Reiskorn gleichen. Diese müssen aber erst von einem Floh oder einem Nagetier aufgenommen werden, um für die Katze ansteckend zu werden. Daher geht eine wirksame Bandwurmvorbeuge mit einer regelmäßigen Flohbekämpfung Hand in Hand.

So entwurmen Sie Ihre Katze richtig:
Welpen ab dem 14. Lebenstag: alle 3 Wochen bis zum 5. Lebensmonat
Katzen über dem 5. Lebensmonat: 4x jährlich
Muttertiere: 10 Tage vor der Geburt und 14 Tage danach gemeinsam mit den Katzenwelpen
Sowie 14 Tage vor jeder Schutzimpfung
 

Impfungen

Schutzimpfung
Die Schutzimpfung schützt Ihren Liebling vor schwerwiegenden bakteriellen oder viralen Erkrankungen, die meist mit einer schweren bleibenden Schädigung der Katze, wenn nicht sogar mit dem Tod des Tieres einhergehen. Die Tollwutimpfung schützt nicht nur das Tier, sondern verhindert die Übertragung dieser absolut tödlichen Erkrankung auf den Menschen. Wollen Sie Ihre Katze mit ins Ausland nehmen, so ist sie verpflichtend. Kroatien und Ungarn erkennen eine Tollwutimpfung nur bis zu maximal 6 Monate nach der Impfung an.

Jede Impfung besteht aus der sogenannten Grundimmunisierung und den jährlichen Auffrischungsimpfungen. Eine Grundimmunisierung besteht aus 2 Teilimpfungen im Abstand von 3 bis 4 Wochen, und hat zum Ziel, im Körper eine Art Gedächtnis hervorzurufen, das für etwa ein Jahr anhält. Auffrischungsimpfungen sollten daher maximal 14 Monate später stattfinden, da dieser Effekt sonst verloren geht und eine neuerliche Grundimmunisierung nötig ist.

Voraussetzung für eine Schutzimpfung
Nur gesunde Katzen dürfen geimpft werden
Parasitenfreiheit, d.h. vorhergehende Entwurmung und Entflohung
Vermeidung von Stress wie z.B. Besitzer- oder Ortswechsel
Einhaltung der Impfintervalle

Das angeführte Impfschema stellt eine Richtlinie dar. Sie können jedoch von Ihrem Tierarzt einen individuellen Impfplan erstellen lassen.

Impfschema für Katzenwelpen
9. Lebenswoche Impfung gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche
10. Lebenswoche Impfung gegen Leukose
12. Lebenswoche Impfung gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche
13. Lebenswoche Impfung gegen Leukose
16. Lebenswoche Impfung gegen Tollwut und FIP*
20. Lebenswoche Impfung gegen Tollwut und FIP
*Die Impfung gegen FIP ( feline infektiöse Peritonitis), eine Viruserkrankung, darf nur durchgeführt werden, wenn zuvor eine Blutuntersuchung durchgeführt wurde.

Für erwachsene bisher ungeimpfte Katzen:
Impfung der Katze gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche, Leukose und Tollwut
3-4 Wochen später Wiederholung der gleichen Impfung
danach jährliche Auffrischung

Was ist Katzenschnupfen?
Ist ein Sammelbegriff für eine durch verschiedene Erreger hervorgerufene Atemwegserkrankung. Typisch ist der eitrige Augen- bzw. Nasenausfluß. Die Tiere niesen und husten. Sie fressen nicht, entweder durch Fieber, manchmal entwickeln sich auch Geschwüre auf der Zunge. Um dieser in manchen Fällen nicht ausheilbaren Erkrankung vorzubeugen, ist eine Impfung unbedingt angeraten (siehe Impfplan Katze).

Was ist Katzenseuche oder Panleukopenie?
Dabei handelt es sich um eine hochansteckende Viruserkrankung der Katze, die gerade bei jungen Kätzchen sehr oft tödlich endet. Die Krankheit beginnt meist mit Erbrechen und hochgradigem Fieber, danach stellt sich meist unstillbarer Durchfall ein. Dieses Virus ist besonders gefährlich, da es äußerst widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse ist. Verseuchte Gegenstände können bis zu einem Jahr infektiös bleiben! Daher kann selbst der Mensch als indirekter Überträger fungieren. Schutz kann nur durch Impfung erreicht werden (siehe Impfplan Katze).

Was ist Leukose?
Leukose ist eine mittlerweile bei uns sehr weit verbreitete Viruserkrankung, die durch direkten Kontakt mit erkrankten Katzen übertragen wird. Besonders tückisch ist, dass infizierte Katzen jahrelang gesund erscheinen. Deshalb wurde auch der Vergleich mit dem humanen Aids herangezogen, oft bekannt als "Katzenaids". Die Symptome dieser Erkrankung sind sehr vielfältig, doch häufig kommt es zu einer Blutarmut oder einer Tumorerkrankung. Heilung ist keine möglich, daher steht auch hier die Vorbeuge im Vordergrund (siehe Impfplan Katze).

Was ist FIP?
Eine langsam verlaufende Viruserkrankung, die meist durch Gewichtsverlust und gleichzeitiger Umfangsvermehrung im Bauchbereich auffällt. Dies ist auf eine Bauchfellentzündung zurückzuführen. Auch Flüssigkeitsergüsse in den Brustkorb sind möglich. Nebenbei gibt es auch noch andere Verlaufsformen, wie Augenerkrankungen, zentralnervale Erkrankungen und Gelbsucht. Eine erfolgversprechende Therapie ist leider auch hier nicht anzubieten. Eine Schutzimpfung gegen diese Erkrankung ist möglich, wenn der Erfolg derzeit auch noch umstritten ist (siehe Impfplan Katze).

 
         
       
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