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Ohrenpflege
Die Entzündung des äußeren Gehörganges ist eine häufige Erkrankung der Kleintiere, die in verschleppten Fällen zu einer Entzündung des Mittelohres, möglicherweise sogar zu einer Beeinträchtigung des Innenohres führen kann.

Symptome einer Ohrenentzündung
Die Tiere schütteln häufig den Kopf, kratzen sich im Bereich der Ohren oder äußern Schmerzlaute beim Berühren des Ohres. Im Bereich des Ohres kann man vermehrt Ohrenschmalz, Schuppen, manchmal sogar durch Eiter verklebte Haare erkennen. Dies ist dann oft mit einem üblen Geruch vergesellschaftet.

Mittelohrentzündung
Die Tiere haben oft Fieber, fressen nicht, sind apathisch. In schwerwiegenden Fällen kann es sogar zu Bewegungsstörungen und Gleichgewichtsstörungen kommen.

Wann sollte man das Tier behandeln lassen?
Sofort wenn verdächtige Symptome auftreten, denn je früher das Tier einer Behandlung zugeführt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Auch die Behandlungskosten sind geringer, denn in verschleppten Fällen kann eine Operation zur Heilung nötig sein.

Ursachen einer Ohrenentzündung
Bakterien, Pilze, Hefen, Parasiten und auch Fremdkörper können zu dieser Erkrankung führen.

Vorbeuge gegen Ohrenentzündung
Einmal wöchentlich den Gehörgang mit einigen Tropfen eines Ohrreinigers benetzen, darauf die Gehörgänge kräftig massieren und die Ohrmuschel danach äußerlich mit einem weichen Tuch reinigen. Bitte verwenden Sie keine Wattestäbchen, denn damit wird der Schmutz noch weiter in den Gehörgang geschoben.

Wie behandelt man eine Ohrenentzündung?
Am wichtigsten ist die Reinigung des Gehörgangs von Ohrenschmalz und Entzündungsprodukten. Das Ohr wird mit antiseptischen Lösungen gespült und abgelöste Beläge entfernt. Da dies meist sehr schmerzhaft ist, wird dies unter Narkose durchgeführt. Danach wird das Ohr mit einer entsprechenden Ohrensalbe behandelt.

Was macht der Tierhalter zu Hause?
Er bekommt zusätzlich zur Salbe auch ein Spülmittel mit, damit das Ohr vor dem Einbringen der Salbe von Entzündungssekreten befreit werden kann. Das geht folgendermaßen: der Tierhalter gibt reichlich Spüllösung in den Gehörgang, dann massiert man das Ohr, damit sich die Beläge gut lösen. Zum Schluß reinigt man die Ohrmuschel soweit man kann mit einem sauberen, weichen Tuch. Auch hier bitte keine Wattestäbchen verwenden. Durch Kopfschütteln und Bewegung wandern die gelösten Teile alleine nach außen. Es reicht die Ohrmuschel mehrmals mit einem Tuch zu säubern. Der Konus der Ohrensalbe wird nun senkrecht in die Ohrmuschel eingeführt. Keine Angst, das Trommelfell wird nicht verletzt. Durch leichten Druck auf die Tube wird etwas Salbe ins Ohr eingebracht, und die Tube aus dem Ohr entfernt. Danach soll das Ohr wieder massiert werden, damit die Salbe im Ohr gleichmäßig verteilt wird. Dies wird solange durchgeführt bis die Heilung festgestellt wurde.

 
         
       
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