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Schadnagerbekämpfung
- Biologie
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1. Einleitung
Die
drei Schadnager sind die "braune oder Norwegenratte", die
"schwarze oder Dachratte" und die "Hausmaus".
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häufigster
Name
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braune
Ratte
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schwarze
Ratte
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Hausmaus
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wissenschaftlicher
Name
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Rattus norvegicus
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Rattus rattus
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Mus musculus
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Geschlechtsreife
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in 2 - 3 Monaten erreicht
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in 2 - 3 Monaten erreicht
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in 1 ½ Monaten erreicht
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Trächtigkeitsdauer
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23 Tage
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22 Tage
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19 Tage
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Anzahl der Jungen
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6 - 12 pro Wurf
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6 - 8 pro Wurf
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5 - 6 pro Wurf
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Anzahl Würfe
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4 - 7 pro Jahr
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4 - 6 pro Jahr
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nicht weniger als 8 pro
Jahr
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Anzahl Absetzer
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20 Weibchen
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20 Weibchen
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30-35 Weibchen
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Gewicht
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250 - 500 Gramm
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225 Gramm
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15 - 25 Gramm
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Gesamtlänge
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(Nase bis Schwanzspitze)
30 - 45 cm
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(Nase bis Schwanzspitze)
35 - 45 cm
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(Nase bis Schwanzspitze)
15 -19 cm
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Kopf und Körper
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stumpfe Schnauze, schweren
dicken Körper, 18-25 cm
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spitze Schnauze, schlanken
Körper, 16-20 cm
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klein, 6-9 cm
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Schwanz
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kürzer als Kopf
und Körper, wird mit kleiner Bewegung getragen, 15-20
cm
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länger als Kopf
und Körper, peitschende Bewegung,
19-25 cm
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gleich oder ein wenig
länger als Kopf und Körper,
8-10 cm
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Ohren
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klein, eng anliegend,
erscheinen halb im Fell verborgen
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abstehend, groß,
stehen vom Fell gut ab
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abstehend, groß
für die Tiergröße
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Fell
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grob, allgemein rotbraun
bis graubraun
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schwarz bis schiefergrau;
oben gelbbraun, grauweiß unten; oder oben gelbbraun,
weißen bis gelben Bauch
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glänzend, dunkelgrau
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Braune
Ratten sind natürliche Höhlenbauer, sie graben in der Nähe ihres
Futters und Wasservorrats in Gebieten die für Schutz sorgen, wie
Pflanzenwuchs und Stapel mit Unrat.
Schwarze
Ratten sind ausgezeichnete Kletterer und nisten lieber auf höhergelegenen
Plätzen als in Höhlen; sie brauchen ein wärmeres Klima als braune
Ratten.
Hausmäuse
sind überall zu finden und existieren in allen Klimaten und sind
innen sowohl als auch außen üblich. Ihr ständiges Nagen, Urinieren
und ihr Mist verursachen große Schäden.
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2. Sinne und Fähigkeiten
Schadnager
sind fast blind und setzen ihren Tastsinn zur Orientierung ein.
Ihre langen Haare, oder "Orientierungshaare" werden zur
Orientierung eingesetzt, indem sie sich entlang von Wänden
und anderen Objekten bewegen. Schadnager laufen selten in offene
Räume, deshalb sollen Köder und Fallen entsprechend plaziert
werden.
Schadnager
haben Tastballen an ihren Füßen, die sehr sensibel sind,
daher sollen Metall-Köder-Fallen vermieden werden, besonders
in kühlerem Klima. Plastikfallen mit Gewebeboden, die eine
natürliche Oberfläche simulieren, sind am besten, besonders
für Ratten, die von Natur aus vorsichtig sind.
Schadnager
entfalten Bewegungsabläufe oder eingeprägte Muskelbewegungen,
in denen sie sich effektiv an ihre Umgebung erinnern, oft wie eine
blinde Person. Das Verändern der Umgebung der Schadnager zur
selben Zeit wie das Aufstellen von Köderstationen oder Fallen
steigert die Wirksamkeit, da die Schadnager gezwungen sind, ihre
Gewohnheiten zu ändern und neuen Schutz zu suchen. In Warenhäusern
sollte die Lagerung auf Paletten erfolgen, da es einfacher ist,
sich rundherum zu bewegen.
Schadnager
benutzen ihre eingeschränkte Sehkraft, um dunkle Orte zu suchen,
daher hilft es die Beleuchtung zu verändern, um Schatten zu
schaffen und sie in ihrer Umgebung aufzudecken.
Schadnager
sind ausgezeichnete Schwimmer. Braune Ratten können ununterbrochen
30 m/h schwimmen ohne zu ertrinken.
Die
Zähne der Schadnager sind extrem hart und sie können 6
mal pro Sekunde zubeißen. Ratten üben eine Bißkraft
von 150 kg pro Quadratzentimeter (2000 psi) aus und daher können
sie fast alles kauen. Sie brauchen Schutz, um Zeit zum Nagen zu
haben, daher Flächen um Gebäude sauber halten, das wird
sie davon abhalten, sich ihren Weg hinein zu nagen.
Schadnager
können leicht in einem Abstand von bis zu 10 Zentimetern zwischen
2 Oberflächen klettern, wie zwischen einem Abflußrohr
und der Außenseite eines Gebäudes.
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3. Verhalten
Schadnager
fressen Köder an einem Ort, wo sie gemütlich fressen können.
Besonders trächtige Weibchen bauen große Futtervorräte
in ihren Nestern.
Schadnager
verwenden ihren Geschmackssinn um Futter zu finden und um ihren
Weg ins Gebäude zu finden, wie bei Restaurants wo sie dem Geruch
der Abfälle folgen, dort beginnend wo der Abfall gesammelt
wird.
Schadnager
stellen eine Rangordnung her, stärker dominante Schadnager
erhalten das erste Futter und bekommen die beste Aussicht aus dem
Nest. Wenn genügend Futter und Schutz verfügbar ist, dann
können weniger dominante Schadnager auch überleben und
werden wahrscheinlich öfters beim Fressen während des
Tages gesehen, was vom Gesichtspunkt der Schadnager aus weniger
wünschenswert ist.
Ratten
putzen sich nur ein oder zweimal am Tag in ihrem Bau, folglich soll
das Gift für besten Erfolg im Bau untergebracht werden. Mäuse
putzen sich ständig, daher kann Gift überall untergebracht
werden, wo Mäuse oft herumlaufen.
Schadnager
sind Gewohnheitstiere und bewegen sich wiederholt auf den selben
Pfaden, oft formen sie dabei Wege durch Schmutz und Gras.
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4. Entdecken der Nagetiereerhalten
Wegen
der nächtlichen Veranlagung der Schadnager sieht man sie am
besten in der Nacht.
Schmutzflecken
vom öligen Fell der Schadnager sieht man, wo sie sich wiederholt
entlang der selben Wände bewegen.
Jeder
Rattenbau hat 2 Löcher, die "Postöffnung", die
am häufigsten verwendet wird und der Fluchtweg oder "Fluchtöffnung",
die nur im Notfall benutzt wird und oft mit Schutt gefüllt
wird.
Schadnagerspuren
sind immer größer als der tatsächliche Fuß.
Die Identifizierung von Schadnagern durch Spuren ist schwierig,
da braune Ratten und ältere Mäuse dazu neigen, ihre Schwänze
nachzuziehen. Spuren in verschiedenen Richtungen weisen darauf hin,
dass es sich Schadnager in der Gegend bequem gemacht haben.
Kot
ist ein Zeichen der Plage und kann zur Identifizierung des Schadnagertyps
verwendet werden. Der Mist soll weggekehrt und die Fläche ein
paar Tage später geprüft werden, um zu sehen, ob die Plage
aktiv ist. Der Kot hilft die Nahrung der Schadnager zu identifizieren,
wie Insekten oder Farbe von einem Giftköder.
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